Social Media Marketing – Ein Muss für moderne Unternehmen

Die Zeit, in der Marketingkommunikation nur über klassische Kanäle funktionierte, ist vorbei: Fast jede achte Kaufentscheidung geht auf soziale Netzwerke zurück. Dieser Wandel macht die strategische Einbindung sozialer Medien in gängige Werbeaktivitäten unabdingbar. Wir erklären, warum Social Media Marketing für Unternehmen aller Größen relevant ist.

 

Der Begriff Social Media Marketing steht für ziel-und marktorientierte Nutzung sozialer Medien. Das heißt: Unternehmen werben auf ihrer Internetseite, in sozialen Netzwerken oder Blogs für sich und ihre Produkte. Sie steigern so das Image ihrer Marke und deren Bekanntheit, gewinnen neue Kunden und binden Nutzergruppen an die Marke. Indem sie sich im Netz mit Meinungsführern austauschen, bauen Unternehmen gezielt Beziehungen zu Multiplikatoren auf und verbessern ihre Reputation.

 

Ob Twitter, Facebook oder Youtube – je häufiger im Netz über Unternehmen, Produkte oder Marken gesprochen wird, umso höher können Suchmaschinen die Relevanz der Information werten. Belohnt wird dies mit einem vorderen Platz in der Trefferliste. Für Unternehmen bedeutet das: Social Media Marketing steigert ihre Sichtbarkeit im Internet und sorgt dafür, dass Inhalte schnell gefunden werden.

 

Wie wichtig Social Media für werbliche Zwecke ist, zeigt der „German Social Media Consumer Report 2012/2013“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) in Kooperation mit der Strategieberatung Roland Berger: „Fasst man klassische Internetseiten und Social Media zusammen, so machen diese Kanäle fast ein Viertel (22 Prozent) der Kaufentscheidung aus“, sagt der Leiter der Studie, Diplom-Kaufmann Jonas vor dem Esche (WWU).

 

Dialog statt Einbahnstraße

Nutzer sozialer Medien tauschen sich aus, teilen Informationen und erstellen gemeinsame Inhalte. Sie loben Produkte und kritisieren Dienstleistungen. Kommunikation im Social Web ist dialogorientiert, zeitnah, direkt – und enthält viele wichtige Informationen für Unternehmen.

 

Damit Firmen erfahren, was ihre Kunden bewegt, müssen sie diese als Gesprächspartner akzeptieren und ihnen zuhören. Häufig nutzen Kunden die Social-Media-Angebote, um sich mit Fragen direkt an das Unternehmen zu wenden. Das digitale Gespräch nützt auch Unternehmen: Sie können direkt auf Kritik reagieren, Lösungen aufzeigen und medienübergreifend ihre Standpunkte zu sensiblen Themen darstellen. Diese offene Grundhaltung zeigt, dass Unternehmen die Meinungen ihrer Kunden respektieren und ernst nehmen. Das bindet Kunden an die Marke und stärkt ihr Vertrauen.

 

Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler

Ein weiterer Schritt ist die Integration von Nutzergruppen in Entscheidungsprozesse. Umfragen über Facebook, Ausschreibungen oder Design-Wettbewerbe binden Investoren und Kunden frühzeitig in Entscheidungsprozesse ein und bilden die Meinung der Zielgruppe ab. Diese zu kennen, minimiert die Gefahr, am Markt vorbeizuarbeiten. Zudem können Kunden neue Ideen für Produkte liefern und Innovationsprozesse vorantreiben.

 

Text: rfw. kommunikation