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SV Darmstadt 98 – Praxisbeispiel für Regionales Sportsponsoring

Es muss nicht immer Bayern München oder Borussia Dortmund sein. Auch in der 3. Fußball-Bundesliga kann sich Sponsoring für Unternehmen lohnen. So lässt sich der jüngste Highlight-Abend des Marketing-Clubs Südhessen am 18. März zusammenfassen.

Rund 40 Gäste trafen sich in Darmstadt in den Räumen der Software AG, Hauptsponsor des SV Darmstadt 98. Der Drittligist war unter anderem durch Trainer Dirk Schuster, Vize-Präsident Markus Pfitzner und Geschäftsführer Michael Weilguny vertreten. Weilguny zeigte in seiner Präsentation, dass Werbeeinnahmen einen Großteil des Jahresbudgets ausmachen. Vom Etat der “Lilien” in Höhe von fast 4,3 Millionen Euro sind allein rund 2,3 Millionen Sponsorengelder. Das Ticketing spült rund 780.000 Euro in die Kasse, die TV-Gelder tragen zusätzliche 730.000 Euro bei.

Weilguny und Vize-Präsident Markus Pfitzner verdeutlichten das breite Spektrum an Kooperationsmöglichkeiten auch über Trikot- und Bandenwerbung hinaus. Sponsoren treffen sich etwa regelmäßig zum Netzwerken, zuletzt auch zum Business-Speed-Dating. “Das war sehr erfolgreich, da alle Teilnehmer in kurzer Zeit viele neue wertvolle Kontakte knüpfen konnten”, betonte Weilguny.

Neben dem klassischen Sponsoring setzt der Drittligist auf die Kampagne “Im Zeichen der Lilie”. Unternehmen können sich an der Corporate-Social-Responsibility-Initiative beteiligen und etwa Gesundheitsaktionen in Schulen oder die Renovierung sozialer Einrichtungen zu unterstützen. Zielsetzung – so Markus Pfitzner – sei es, den Verein unabhängig von der sportlichen Situation noch stärker in der Region zu verankern.

Besonders wichtig ist den Verantwortlichen des Drittligisten, Werbetreibenden als Partner einen realistischen Gegenwert für ihr Engagement zu bieten und weiter solide wirtschaftlich zu arbeiten. “Wir dürfen uns pro Saison über 100 000 Zuschauer im Stadion und fast 100 Millionen TV-Kontakte freuen. In Verbindung mit unserem Netzwerk aus über 250 Partnern können wir jedem Unternehmen attraktive Kooperationsmöglichkeiten mit den Lilien bieten”, so Weilguny.

Text: rfw. kommunikation