Veranstaltung

Marketing in sozialen Einrichtungen – Herausforderungen, Strategie, Resonanz

In kleiner, aber sehr interessierter Runde fand gestern unser 4. Best-Practice Abend in unserer Geschäftsstelle statt. „Ohne Marketing bleiben die Betten leer“ war die Kernaussage des Vortrags. Axel Wenderoth (Leiter Unternehmenskommunikation) stellte uns das Marketing, vor allem für den Schwerpunktbereich der Altenpflege von Mission Leben vor. Wie sich das sozialwirtschaftliche Unternehmen im hart umkämpften Marktumfeld positioniert, wie es seine Produkte optimal vermarktet und seine verschiedenen Zielgruppen anspricht, welches Budget erforderlich ist – diese Aspekte waren ebenso Thema, wie die Erfolge, die Mission Leben erzielt.

Wirksam helfen. Seit 1849 lautet die Philosophie von Mission Leben, nach der das diakonische Unternehmen seit mehr als 160 Jahren handelt. Vertreten ist Mission Leben an 18 Standorten in Hessen und Rheinland-Pfalz mit 35 Einrichtungen, davon 17 Altenpflegeheimen. Rund 5.600 Menschen werden je nach Bedarf im christlichen Auftrag eines diakonisches Unternehmen betreut.

Mission Leben gliedert sich in die Bereiche “Leben im Alter”, “soziale Arbeit” und “berufliche Bildung”.

In allen Wirtschaftsbereichen ist der Konkurrenzkampf zu spüren. Entsprechend wichtig ist es, sich von den anderen Anbietern abzuheben – etwa durch besondere Angebote wie Musiktherapie, Sinnesgärten, Abschiedsräumen. Deshalb beobachtet Mission Leben genau, welche Faktoren entscheidend sind für die Auswahl der richtigen Einrichtung. Wichtig ist die räumliche Nähe, natürlich der Preis aber am allerwichtigsten ist das Image.

Dabei setzt Mission Leben auf drei Säulen der Kommunikation:

Webseite:
Jede Einrichtung hat eine eigene WebSite, die die Einrichtung und ihre Mitarbeiter vorstellt. Prominent auf der Startseite ist die Note des Transparenzberichts vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) platziert.

Veranstaltungen:
Geschichten finden und erzählen sowie die Inszenierung von Veranstaltungen ist ein wichtiger Bestanteil der Kommunikation. So betreibt etwa eine 88-jährige Bewohnerin im Altenpflegeheim einen Kiosk, das war der lokalen Presse einen Bericht mit Foto wert.

One to One:
Neben der Pressearbeit wird der persönliche Kontakt zu Kostenträgern, Landräten, Bürgermeistern, Ärzte, Gemeinden, und Journalisten intensiv gepflegt.

Beim anschließenden Get Together wurden die anregenden Diskussionspunkte fortgesetzt.